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Hallo liebe Freunde,
ein ganz herzliches Dankeschön an alle die bereits gespendet haben. !!!
Hier ein kurzer Zustandsbericht, was mit Euren Geldern bereits bewirkt werden konnte.
Unser kleines privates Hilfsteam, besteht mittlerweile aus Thushara als Hauptorganisator und Koordinator vor Ort und mir hier als Koordinator und Kontaktperson in Deutschland, 2 Mönchen, darunter Reverend Wimaladhamma , der uns gebeten hat, ob wir als "weltliche" praktische Hilfe und organisatorische Stütze mit ihm zusammenarbeiten möchten, was ich ja schon länger tue, einem Lehrer, UPUL, der sich hauptsächlich um die Kinder und die anzustrebenden Patenschaften und die psychologische Betreuung der Kinder und Familien kümmert, 2 weiteren Freunden, die hauptsächlich den Häuserbau betreuen und organisieren und die notwendigsten Dinge versuchen günstig zu kaufen, die die Familien brauchen, einem befreundeten Arzt und einigen weiteren Helfern. Alle arbeiten natürlich momentan auf breiter Front in allen Bereichen.
Thushara hat alles mit Photos dokumentiert, die zerstörten Häuser der Familien denen geholfen wurde, die betroffenen Familien selbst, die Häuser, die er und unser kleines Team bereits begonnen haben neu zu bauen. Es gibt eine Liste über die Hilfsmaßnahmen die bislang getroffen wurden, so dass ihr alle Auskunft haben könnt, wenn Ihr möchtet.
Thushara hat ca. 40 äußerst bedürftige Familien, die es ganz schwer getroffen hat, (teilweise durch Hinweise von unserem Mönch), in den schwerst betroffenen Orten Ahungalla, Payagalla, und in einem weiteren verwüsteten Vorort von Beruwela besucht, sich vor Ort ein Bild gemacht, und dann in das Betreuungsprogramm aufgenommen.
Fälle wie: ein Elternteil nicht überlebt, Haus/Hütte zerstört und dabei zu viele Kinder, Mütter die in den nächsten 3 Wochen ein Baby bekommen und dies mangels einer Unterkunft in der Öffentlichkeit tun müssen bzw. im Tempel, denn die Krankenhäuser sind überfüllt mit Schwerstverletzten, oder ähnliche Schicksale.
Nachdem nun alle mit den nötigsten Lebensmittel für 1 Woche, Trink-Wasser und Chlortabletten zur Reinigung des Wassers und provisorischen Kochmöglichkeiten versorgt sind, geht es vor allem darum das Hauptaugenmerk auf die Kinder zu richten, die teilweise völlig verstört und verängstigt sind. Sie sollen möglichst bald wieder in die Schule gehen können, sie sehnen sich nach ihren Freunden und Lehrern, die Ihnen sowas wie einen Halt geben, aber der größte Kummer der Kinder ist, sie habenüberhaupt nichts mehr zum Anziehen, natürlich auch keine Schuluniform, keine Schuhe oder Schultasche und vor allem keine Schulbücher , Stifte und Hefte mehr.
Da es in den betroffenen Orten auch keine Schneider ,keine Stoffe oder Nähmaschinen mehr gibt, und der Mönch nur ein paar Blusen oder Hemdchen für die Kinder von den offiziellen Hilfsorganisationen erhalten hat, hat Thushara nun in seinem Ort, wo er noch Stoffe ausfindig machen konnte, 45 Schuluniformen in Auftrag gegeben (Nähen ist billiger als fertig kaufen in Sri Lanka, außerdem gibt’s nichts mehr zu kaufen) und Hefte und Stifte besorgt, die er den Kindern in der kommenden Woche bringt.
Er hat bereits angefangen 3 kleine Häuser zu bauen. Aber auch das ist leider in Sri Lanka nicht so billig, wie wir uns das immer vorstellen. Der Staat erlaubt momentan keine Holzhütten mehr zu bauen, da sie zu schnell weggeblasen werden und erlaubt auch nicht mehr am Meer zu bauen. Für die, die keine Verwandten haben, bei denen sie Unterschlupf finden können, muss Abhilfe geschaffen werden, da sie nicht ewig im Tempel bleiben können. Selbst ein winziges Haus kostet Minimum 5.000 Euro. So können wir bislang nur Starthilfe geben und den Rest muss jeder selbst bewerkstelligen.
Nun ist kein Geld mehr da und wir brauchen dringend Nachschub!
Bis jetzt wissen wir noch nicht, von was wir die Schuluniformen zahlen sollen, das ist bislang auf Pump!
Eine Große Bitte an diejenigen, die Gelder sammeln, wenn ihr eine Summe von ein paar Hundert zusammen habt, dann überweist es vorab, wartet nicht ab, bis es mehr wird, schickt das weitere später, denn JETZT wird das Geld gebraucht. Solltet Ihr die Auslandsüberweisungs-Gebühren scheuen, überweist es auf mein Konto, ich überweise es sofort weiter und übernehme die Gebühren als meinen Part, von der HypoVereinsbank ist es innerhalb von 3 Tagen in SL.
Das Betreuungsprogramm sieht vor, dass unsere Helfer jede Woche nach den Familien sehen, sehen was sie an Essen, Medikamenten, vor allem auch wieder etwas zum Anziehen oder sonstiges brauchen. Denen, die noch das Gerüst eines Hauses haben, soll geholfen werden die Häuser wieder bewohnbar zu machen und notdürftige Möbel, wie ein Tisch und Kochstelle und Stühle gekauft werden und für Gebrechliche auch ein Bett, ansonsten sind die Singhalesen auch gewöhnt auf dem Boden zu schlafen, wenn es nicht zu feucht ist. Damit nicht alles auf einmal "verpulvert" wird, sehen wir eine wochenweise Hilfe vor, je nachdem auch, wie Geld eingeht.
Langfristig wäre es schön, wenn von hier aus von deutschen Familien für Kinder und deren Familien Patenschaften übernommen werden würden um sowohl zu gewährleisten, dass die Kinder in die Schule gehen können, als auch vor allem als langfristige Unterstützung zum Wiederaufbau. Patenschaften vermittle ich gerne. Sie werden von Thushara, dem Lehrer Upul, und dem Mönch betreut, die die Gelder von einem extra für Patenschaften errichteten Konto verwalten und wohin man das Geld unter dem Namen der jeweiligen Kinder überweisen kann. Man kann später dann aber auch das Geld mir oder wenn Thushara hier ist und zurückfliegt nach Sri Lanka, ihm mitgeben. Jeweils zu Schulbeginn oder wenn Gelder zur Unterstützung der Familien ankommen, gehen Thushara oder Upul zu den jeweiligen Familien hin und bringen das Geld persönlich.
Wie bereits bisher praktiziert bei den Patenschaften, die ich schon länger betreue, ist der Meeting - Point vor Schuljahrsbeginn zum Austeilen des Schulgeldes der Tempel bei dem Mönch Wimaladhamma.
Langfristig gesehen ist es natürlich wünschenswert, dass man bei Patenschaften auch ab und zu schreibt, Photos schickt und einen persönlichen Kontakt aufbaut, was die Menschen dort lieben und was ihnen Hoffnung und Freude bringt. Nur momentan gibt es halt keine festen Adressen und die Post kommt auch nicht durch.
Deshalb laufen die Patenschaften vorläufig unter dem Namen der Kinder und Eltern und Thushara weiß, wo sich die Familien aufhalten, bei welchen Verwandten, sobald es dann feste Adressen gibt, werden sie Euch mitgeteilt. Wenn ihr vorab Briefe schicken wollt, kann ich sie immer mit Gästen mitgeben.
Wenn das ist ein weiterer Punkt: Gäste fliegen Gott sei dank immer noch oder wieder hin! Und das ist mit das Wichtigste, was Ihr tun könnt, hinfliegen und den Tourismus unterstützen.
Die Gegenden wo meine Ayurveda - Zentren sind, sind schon wieder weitgehend hergestellt, da sie nicht so schlimm betroffen waren wie die Orte weiter im Süden, und jene Orte, wo die Kinder wohnen. Die Zentren eröffnen schon wieder am 25.1.2005 das Neptun und am 15.2. das Niroga. Rundreisen im Landesinneren, das gar nicht betroffen ist, sind nach wie vor wunderschön.
Soweit der Lagebericht.
NOCHMALS EIN HERZLICHES DANKESCHÖN FÜR JEDE, WENN AUCH NOCH SO KLEINE SPENDE. ALLES ZUSAMMEN BEWIRKT GROSSES!
BARBARRA UDER-KÖLBEL BASHARA HELP PRIVAT ORGANISATION
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